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Die LösungsOrientierte Kurztherapeutische Hilfe
Die LOK stellt ein kombiniertes stationäres und familienbegleitendes Hilfeangebot dar und fördert die elterliche Erziehung. Diese Hilfe ist primär darauf ausgerichtet, Eltern in
der ihnen obliegenden Erziehungsverantwortung zu unterstützen und damit indirekt die Erziehungssituation von Kindern und Jugendlichen zu verbessern.
Die LösungsOrientierte
Kurztherapeutische Hilfe bietet Förderungs- und Beratungsangebote, die in einer Hand liegen und nahtlos ineinander übergehen, was eine gezielte erzieherische Einzelhilfe und ein
präventiv ausgerichtetes Arbeiten mit den Familiensystemen ermöglicht. Dieser pädagogisch – systemische Ansatz ist eine Ergänzung, der auf das Kind/ Jugendlichen
ausgerichteten pädagogischen Einflußnahme in der Einrichtung mit einer Familienarbeit, die es dem Kind ermöglicht auf eine ambivalente Rolle in seiner Familie (Ersatzpartner,
Sündenbock, Vermittler zwischen den Eltern usw.) zu verzichten und die den Eltern die Möglichkeit eröffnet, ein neues familiäres Gleichgewicht zu finden.
Diese Arbeitsweise
bietet insbesondere Kindern/Jugendlichen nach einem Klinikaufenthalt in einer Kinder – und Jugendpsychiatrie durch eine enge Zusammenarbeit zwischen den medizinischen Fachkräften und
den pädagogischen Mitarbeitern der LOK in Form der Nachsorge eine begleitete Rückkehr in ihre Familie. Aber auch für junge Menschen, die meist nur der Symptomträger für
problemhafte Familienkonstellationen sind und keine neurologischen Befunde haben, kann sich eine Therapie in kinder- und jugendpsychiatrischen Kliniken durch diese pädagogische
Vorgehensweise erübrigen.
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