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Systemische Familientherapie
Die LösungsOrientierte Kurztherapeutische Hilfe strebt gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen in enger Zusammenarbeit mit ihren Angehörigen eine
Verbesserung der Zukunftschancen und Lebensperspektiven an, indem sie wieder Verantwortung für die Gestaltung ihres eigenen Lebens übernehmen.
Handlungsleitend für die Arbeit ist die systemische Sichtweise, die immer die Einbindung des Systems Familie in das erweiterte soziale Umfeld berücksichtigt. Die Aufmerksamkeit richtet sich auf die Beziehungen, die zwischen
den Objekten existieren und die ganzheitliche Erfassung. Jeder Einzelne ist mit dem Anderen so verbunden, daß eine Veränderung des Einzelnen zwangsläufig eine Veränderung des
gesamten Systems mit sich bringt.
Beim lösungsorientierten Denken wird der Blick in erster Linie auf die Zukunft gelenkt. Die gewünschte Zukunft wird mit positiven Ideen, Vorstellungen
und möglichen ersten Schritten visionisiert, um sich ein möglichst detailliertes Bild von dieser Zukunft zu erarbeiten. Je konkreter dies geschieht und je kleiner die Schritte zur
Zielerreichung gesetzt werden, um so geradliniger kann an der Erreichung des Zieles (auch wenn es sich im Prozeß noch verändert ) gearbeitet werden. Die Kraft wird so in Richtung
gewünschter Veränderungszustände gelenkt.
Wenn eine Vision von der Zukunft erfolgt ist, kann z.B. mit Hilfe der Skalierungstechnik, zirkulärem Fragen und der weiteren
Bandbreite therapeutischer Methoden sehr zügig inhaltlich an der Erreichung gearbeitet werden. In diesem Zusammenhang ist es sehr wichtig, durch Folgefragen zur Konkretisierung der Ziele zu
gelangen und differenzierte Kriterien zur Erkennung des Erfolges zu erarbeiten.
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